Kalk. Kennst du, oder? Ja klar, sagst du jetzt vielleicht. Aber weißt du auch, was das ist?
Also was ist Kalk eigentlich? Kalk ist die Alltagsbezeichnung für Calciumcarbonat, also CaCO3. Er wird auch kohlensaurer Kalk genannt. Um ihn zu verwenden, wird einfach Gestein fein gemahlen.
Außerdem gibt es auch noch diese zwei Kalkgruppen:
Kalk kommt als Kalkstein ganz natürlich in der Natur vor, als Gebirge, Korallenriffe oder Tropfsteinhöhlen. Auch Marmor ist eine besondere Form des Kalksteins.
Verwendet wird Kalk in der Bauindustrie, zum Beispiel als Baustein, er ist aber auch Rohstoff für verschiedenen Baumaterialien, wie z.B. Zement oder Gips. In Kohlekraftwerken dient Kalk zum Beispiel zur Entschwefelung der Rauchgase. In der Landwirtschaft wird Kalksteinmehl als Dünger und Anreicherung für saure Böden benutzt.
Du kennst Kalk aber vermutlich vor allem aus dem Haushalt. Denn da begegnet er einem - leider würden jetzt viele sagen – täglich. Kalk in der Dusche, im Waschbecken oder im Wasserkocher. Man kennts.
Denn Wasser löst die kleine Gesteinsteilchen aus dem Boden. Je saurer das Wasser, desto mehr Kalk löst sich. So gelangen die Kalkteilchen über das Grundwasser in unsere Rohre. Verdunstet dann das Wasser auf unseren Oberflächen im Haus, lagert sich Kalk darauf ab.
Aber: nicht überall in Deutschland ist der Kalkgehalt gleich hoch. Um zu sehen, wie es bei dir aussieht, kannst du deinen Ort und das Stichwort "Wasserhärte" einfach mal in eine Suchmaschine eingeben. Der optimale Härtegrad liegt bei etwa 8,3° dH. Wenn das Wasser härter ist, solltest du dir einen Filter zulegen, denn je härter das Wasser, desto mehr Reinigungsmittel, Waschpulver und Co. benötigt man und desto stärker wird die Umwelt belastet.
Wusstest du. dass...
Kalk im Haus ist nicht so beliebt, er sieht nicht schön aus und verstopft Hähne, Duschbrausen und Rohre. Reinigungsmittel sind daher angesagt. Da Kalk sich vor allem durch Säure ablösen lässt, funktionieren zum Beispiel Essigreiniger sehr gut. Wenn du besonders kalkhaltiges Wasser zuhause hast, kann sich das zum Beispiel auch auf deine Haare auswirken. Sie sind dann schwer und matt. Auch hier hilft ein Spritzer Essig, in reichlich kaltem Wasser spülst du damit einfach am Ende der Dusche dein Haar aus, dann glänzt es wieder schön.
Kalk ist aber nicht überall ungern gesehen. Er hat nämlich auch eine sehr gute Eigenschaft: Er entsäuert Böden und hebt deren pH-Wert an. Außerdem hat er Einfluss auf die Wasserspeicherfähigkeit, die Durchlüftung und das Wurzelwachstum. Er ist daher vor allem in der Landwirtschaft ein gern genutzter natürlicher Dünger.
Vielleicht siehst du im Frühjahr und Sommer öfter mal Schnecken, die ein kaputtes Häuschen haben. Ist es nicht allzu sehr zerstört, dann kannst du den Schnecken ganz einfach helfen! Zermahle einfach die Schale eines oder mehrerer Eier im Mixer oder Mörser zu feinem Sand. Den gibst du mit ein paar Blättern oder Gras, ein paar Löwenzahn- oder Brenneselblättern und ein paar Tropfen Wasser in ein Glas, die Schnecke dazu, und machst ein paar Luftlöcher in den Deckel. Dann solltest du die Schnecke an einen dunkleren, schattigen Ort stellen und sicher gehen, dass das Glas immer feucht ist. Nach kurzer Zeit hat die Schnecke es dank der Extraportion Kalk dann geschafft, das Haus zu kitten und du kannst sie wieder frei lassen.
Blogger: Alena , Bild: kaboompics, CC0
Kalk ist die Alltagsbezeichnung für Calciumcarbonat. Die chemische Formel lautet CaCO₃. Kalk kommt natürlich in der Natur vor, zum Beispiel als Kalkstein, in Gebirgen, Korallenriffen, Tropfsteinhöhlen oder als Marmor. Für viele Anwendungen wird kalkhaltiges Gestein fein gemahlen oder weiterverarbeitet.
Kalk wird in vielen Bereichen eingesetzt. In der Bauindustrie dient er als Rohstoff für Baustoffe wie Zement, Mörtel oder Putz. In Kohlekraftwerken kann Kalk zur Entschwefelung von Rauchgasen genutzt werden. In der Landwirtschaft wird Kalksteinmehl verwendet, um saure Böden zu verbessern und den pH-Wert anzuheben.
Wasser löst auf seinem Weg durch den Boden kleine Bestandteile aus kalkhaltigem Gestein. So gelangt Kalk über das Grundwasser in unsere Leitungen. Wenn Wasser später auf Oberflächen verdunstet, bleiben Kalkablagerungen zurück. Deshalb findest du Kalk oft an Armaturen, in der Dusche, im Waschbecken oder im Wasserkocher.
Kalk lässt sich besonders gut mit Säure lösen. Deshalb funktionieren zum Beispiel Essigreiniger gegen Kalkablagerungen. Sie helfen dabei, Kalk von Oberflächen, Armaturen oder im Bad zu entfernen. Bei stark kalkhaltigem Wasser kann außerdem ein Filter sinnvoll sein, weil hartes Wasser den Verbrauch von Waschmittel, Reinigungsmitteln und Co. erhöhen kann.