Was sind Frühblüher? Frost auf winterharten Pflanzen und Blättern im Garten

Chemie-Wissen für Schlaumeier: Was sind Frühblüher?

Was sind Frühblüher? Warum erfrieren Frühblüher im Winter nicht? Auch im winterlichen Garten lässt sich die Chemie beobachten. Was für Frostschutzmittel die Frühblüher so haben, das erfährst du in diesem Beitrag.

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Was sind Frühblüher?

Das Wichtigste in Kürze: Frühblüher und Frostschutz

  • Frühblüher sind Pflanzen, die schon sehr früh im Jahr aus der Erde wachsen und blühen.
  • Sie nutzen das Sonnenlicht, bevor Bäume und Sträucher ihnen später im Jahr Licht wegnehmen.
  • Viele Frühblüher speichern Wasser und Nährstoffe in unterirdischen Pflanzenteilen wie Zwiebeln oder Rhizomen.
  • Dadurch haben sie genug Energie, um nach dem Winter schnell auszutreiben.
  • Frühblüher schützen sich vor Kälte, indem sie eigene „Frostschutzmittel“ bilden.
  • Stoffe wie Glycerin oder Traubenzucker können dabei helfen, die Pflanzen vor dem Erfrieren zu schützen.
  • Bekannte Frühblüher sind Schneeglöckchen, Krokusse, Winterlinge, Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und Buschwindröschen.

Was ist ein Frühblüher?

Es gibt Pflanzen, die zeigen uns wenn der Frühling naht: Die Frühblüher. Aber was ist ein Frühblüher? Schneeglöckchen & Co. werden als Frühblüher bezeichnet, weil sie sehr zeitig aus der Erde brechen. Sie wollen so noch so viel wie möglich Lichtenergie für die Photosynthese aufnehmen, bevor die Bäume und Sträucher ihnen das Sonnenlicht streitig machen.

Warum erfrieren Schneeglöckchen & Co. nicht?

Die Antwort auf die Frage Warum erfrieren Schneeglöckchen nicht? lässt sich auf so gut wie alle Frühblüher übertragen. Wenn die oberirdischen Pflanzenteile nach der Blüte abgestorben sind, dann speichern sie in den unterirdischen Teilen Wasser und Nährstoff und bereiten so den nächsten Austrieb vor.

Die Frühblüher produzieren zudem ihre eigenen Frostschutzmittel: Die Bildung von Glyerin oder auch Traubenzucker hilft den Pflanzen, sich vor Frost zu schützen. Während Schneeflöckchen beispielsweise als Blumenzwiebel überwintern, treibt das Buschwindröschen aus einem Rhizom.

Warum können Frühblüher so schnell wachsen? 

Dank der Speicherung von Wasser und Nährstoffen im unterirdischen Teil der Pflanze, haben die Frühblüher eine enorme Anschubkraft und können schnell aus der Erde brechen und wachsen. Zudem haben die Frühblüher in der Regel kaum ausgebildete Blätter und Stängel, sondern stecken die gesamte Energie in die Blüten.

 

Blogger: Heike , Foto: Marburger


 

FAQ: Häufige Fragen zu Frühblühern

Was sind Frühblüher?

Frühblüher sind Pflanzen, die schon sehr früh im Jahr blühen. Dazu gehören zum Beispiel Schneeglöckchen, Krokusse, Winterlinge, Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und Buschwindröschen. Sie erscheinen oft schon, wenn es draußen noch kalt ist. So können sie möglichst viel Sonnenlicht für die Photosynthese nutzen, bevor Bäume und Sträucher wieder Blätter tragen und den Boden beschatten.

Warum erfrieren Frühblüher im Winter nicht?

Frühblüher haben besondere Strategien, um Kälte zu überstehen. Viele speichern Wasser und Nährstoffe in unterirdischen Pflanzenteilen wie Zwiebeln oder Rhizomen. Außerdem können sie eigene „Frostschutzmittel“ bilden. Im Text werden Glycerin und Traubenzucker genannt. Diese Stoffe helfen den Pflanzen, sich besser gegen Frost zu schützen.

Warum wachsen Frühblüher so schnell?

Frühblüher können so schnell wachsen, weil sie schon vorher Energie gespeichert haben. Wenn die oberirdischen Pflanzenteile nach der Blüte absterben, bleiben unterirdische Speicherorgane zurück. Dort werden Wasser und Nährstoffe gesammelt. Im Frühjahr kann die Pflanze dann mit viel Energie neu austreiben und schnell Blüten bilden.

Welche Frühblüher gibt es?

Zu den bekannten Frühblühern gehören Schneeglöckchen, Krokusse, Winterlinge, Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und Buschwindröschen. Sie unterscheiden sich zwar im Aussehen, haben aber eine Gemeinsamkeit: Sie starten besonders früh im Jahr und nutzen die Zeit, in der noch viel Licht bis zum Boden gelangt.